Die Arbeitsstätten

In der Elektrowerkstatt

werden die Grundlagen der Elektrotechnik in vier Lernfeldern unterrichtet. Schüler und Schülerinnen der Ein- und Zweijährigen Berufsfachschule Elektrotechnik begegnen den vier Aufgabenbereichen

  • Elektrotechnische Systeme analysieren und prüfen
  • Elektrische Installationen planen und ausführen
  • Steuerungen analysieren und ausführen
  • Informationstechnische Systeme bereitstellen

Hier ergeben sich die Möglichkeiten, Installations- und Steuerungsschaltungen realitätsgetreu aufzubauen und daran Messungen, Fehlersuche und Funktionskontrollen selbstständig durchzuführen. Im neuen Elektrolabor werden die erarbeiteten theoretischen Grundlagen der Berufsfachlichen Kompetenz praktisch wiederholt und vertieft. Weil der Elektriker das, wovon er die ganze Zeit redet, ja nicht sehen und hören kann, ist es besonders wichtig, Mess- und Versuchsschaltungen relativ schnell und sehr sicher auf- bzw. umbauen zu können. Er will ja nicht wirklich unter Strom stehen.

Werbefilm (Elektrotechnik)

In der Kfz-Werkstatt

finden Kfz-Mechatroniker in der Grund- und Fachstufe ihr Zuhause. Der fachpraktische Unterricht ist sehr breit aufgestellt: Fahrzeug- und Elektrotechnik, aber auch Metall- und Schweißtechnik werden hier den Schülern vermittelt. Theoretische Inhalte werden im Laborunterricht durch Experimente begreifbar gemacht, Nachlässigkeiten mit ihren gefährlichen Folgen aufgezeigt. Neben der fachlichen Eignung brauchen unsere zukünftigen Profis für Hightech auch soziale Kompetenzen wie Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, damit mit den modernen Fahrzeugen niemand zu Schaden kommt, sie möglichst wenig Schall und am besten gar keinen Rauch entwickeln. In der modernen Werkstatt finden auch regelmäßig Gesellenprüfungen statt.

In der Holzwerkstatt

finden sich Schülerinnen und Schüler der Berufe Schreiner, Zimmerer und Holzmechaniker. Sie erwerben handwerkliche Grundkenntnisse, entwickeln die notwendigen Fingerfertigkeiten und lernen den sicheren Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen, egal ob handgeführt oder stationär. Projekte können im Computerunterricht entworfen und an CNC- gesteuerten Maschinen realisiert werden. Wie bei den anderen gewerblichen Berufsfeldern auch sind die Einjährigen Berufsfachschüler, für die dieses Jahr als erstes Ausbildungsjahr gilt, am häufigsten in den Werkstätten. Die Fortsetzung der praktischen Ausbildung erfolgt auch hier in den Betrieben.

Handwerk und Ästhetik in Bauklasse

Zimmerer und Maurer, Straßenbauer und Fliesenleger, in einer Bauklasse der Grundstufe finden sich viele Berufe, die in sechs Lernfeldern ausgebildet werden:

  • Einrichten der Baustelle
  • Erschließen und Gründen eines Bauwerks
  • Mauern eines einschaligen Baukörpers
  • Herstellen eines Stahlbetonkörpers
  • Herstellen einer Holzkonstruktion
  • Beschichten und Bekleiden eines Baukörpers

Nichts ist beständiger als der Wandel, und so muss sich die Bauwirtschaft und mithin die Ausbildung stets neu orientieren. Niedrigenergiehäuser, Holzhochbau und wieder zunehmender Individualbau sind nur einige Tendenzen. So vielgestaltig das Bauwesen ist, so flexibel sind unsere Azubis. Ihren Sinn für Haltbarkeit und Ästhetik stellen sie auch in gemeinsamen Projekten mit der Gewerbeakademie unter Beweis, deren Ergebnisse an der HTS zu bewundern sind.

In der Metallwerkstatt

werden Industriemechaniker und Maschinen- und Anlagenführer in der Grund- und Fachstufe sowie Zerspanungs- und Konstruktionsmechaniker in der Grundstufe ausgebildet. Im fachpraktischen Unterricht wird dafür gesorgt, dass neben möglichst wenig Spänen ein funktionsfähiges Bauteil entsteht. Dabei bedienen sich die Auszubildenden modernster Technik wie z.B. computergesteuerter Dreh- und Fräsmaschinen.

Im Laborunterricht werden theoretische Erkenntnisse in Versuchen vertieft sowie pneumatische bzw. SPS- Steuerungen für Maschinen entwickelt.

Damit kein Span ins Auge geht, spielen Unfallverhütungsvorschriften eine wichtige Rolle.

Der zunehmenden internationalen Verflechtung der regionalen Unternehmen entsprechen wir mit der Einführung von Englischunterricht ab der Fachstufe. Ein Stahlspan ist dann ein steel chip.

Aus der Gastronomie

Im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft unterrichten wir zukünftige Gastronomieprofis in der Grundstufe. An unserer Schule sind derzeit drei Klassen mit Azubis aus dem gesamten Hochschwarzwald und dem Dreisamtal, die jeweils 12 Wochen Blockunterricht absolvieren.

Außer dem allgemeinen Bereich mit Deutsch, Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde werden Kenntnisse in Warenwirtschaft und Textverarbeitung gesammelt, im Technologiepraktikum in der Küche wird Basiswissen zum Umgang mit Lebensmitteln und zur Arbeitsplanung vermittelt, der Umgang mit Gästen im Restaurant, das Eindecken und Servieren wird geübt und das dazugehörige Hintergrundwissen, einschließlich Hygiene und Unfallschutz, liefert das Fach Produkte und gastorientierte Dienstleistungen.

Wir legen Wert auf gute und enge Zusammenarbeit mit den Betrieben, was sich auch in vielen regelmäßigen Projekten und Unternehmungen zeigt.