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06.12.2018 11:57 Alter: 47 Tage
Kategorie: Allgemeines

„Talkrunde Politik“


Nach der Diskussion, von links nach rechts Torsten Frömmichen (Abteilungsleiter Oberstufe), Dr. Patrick Rapp (MdL), die Schüler Luca Sneberger, Marius Fehrenbach und André Wachter, Schulleiterin Dorothee Brendel

Talkrunde Politik an der Hans-Thoma-Schule in Titisee-Neustadt

Spannend und interessant war es letzten Montag an der Hans-Thoma-Schule, als die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Patrick Rapp (CDU) im Rahmen der „Talkrunde Politik“ diskutiert haben.

Dieser stellte sich den zahlreichen Fragen, die von Kommunalpolitik über Verkehrspolitik bis hin zum Wassermangel im ländlichen Raum reichten. Hinter der Verwirklichung dieses Projektes, standen die Schülersprecher Luca Sneberger, Marius Fehrenbach und André Wachter aus der Klasse WG 13/2, denen es wichtig war, Politik unmittelbar zu vermitteln. Mit involviert war seitens der Schulleitung der Abteilungsleiter der Oberstufe Herr Frömmichen. Das Engagement von Luca Sneberger ermöglichte dabei die Kontaktaufnahme zu Herrn Rapp und die Absprache zur Gestaltung der Talkrunde.

Eine der spannendsten Fragen der Schüler war, wieso sich die CDU gegen die Legalisierung von Cannabis ausspreche, darauf folgte eine intensive Diskussion welche von guten Argumenten und Gegenargumenten begleitet wurde. Hier konnte Herr Rapp seinen Standpunkt gut begründen jedoch nicht jeden Schüler von diesem überzeugen.

Auf die Frage von Schülern, weshalb man mit 18 Jahren die CDU wählen sollte, führte Herr Rapp an, dass die CDU als Volkspartei einen umfassenden Blick auf alle Bevölkerungsgruppen habe und sich deshalb nicht gleich jedem Trend anschließe sondern abwäge welche Vor-, und Nachteile für welche Gruppen der Gesellschaft entstünden. Als Beispiel nannte er den Trend der E- Mobilität und argumentierte damit, dass dies nicht die Technologie der Zukunft sei. Er sieht für die Gesellschaft einen größeren Vorteil in Wasserstoffautos.

Zu der abschließenden Frage was er als Bundeskanzler ändern würde beantwortete er diese damit, dass er die Ungleichheit im Bildungssystem bekämpfen würde, da jeder das Recht auf gleiche Chancen habe und er würde mehr Wert auf Ernährung und Nahrungsversorgung legen und die Bevölkerung für dieses Thema mehr sensibilisieren. Denn schließlich sei dies die Grundlage um gut und gesund zu leben. 

Autoren: Marius Fehrenbach (WG 13/2), Luca Sneberger (WG 13/2)